Was kann man zu Hause während der Quarantäne machen?

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Redakteur

(CIS-intern) – Die Kinder sitzen zu Hause, die Schulen sind geschlossen und schon nach wenigen Tagen weiß man vielleicht nicht mehr, was man mit sich anfangen soll. So sieht der Alltag derzeit für viele aus, die unter einem Lockdown oder sogar unter der Quarantäne leiden. Hat man sich die Vorstellung, viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, am Anfang vielleicht noch als ganz gemütlich vorgestellt, so war es mit der Freude spätestens dann vorbei, als weitere Lockdowns und immer strengere Maßnahmen verkündet wurden.

Foto: von Anrita1705 auf Pixabay

Daheim fällt einem schnell die Decke sprichwörtlich auf den Kopf. Die Augen schmerzen, weil man tagelang nichts anderes macht, als auf Bildschirme zu starren, und zum Sport treiben, ist man auch nicht motiviert. Schon bald fühlt sich das eigene Zuhause wie ein Gefängnis an. Zwar hat man alle Annehmlichkeiten, dennoch leidet die Lebensqualität deutlich.

Es geht aber auch anders. Schließlich gibt es tatsächlich Schlimmeres, als in den eigenen vier Wänden das Ende einer Pandemie abzuwarten. Schnell gibt man dem Virus und den heftigen Maßnahmen schuld, doch zumeist ist man selbst dafür verantwortlich, dass die Tage monoton und düster sind. Fehlen die Ideen und Anreize von außen, so muss man sich auf die Suche danach begeben. Das klingt leichter, als es tatsächlich ist. Schließlich kommen die Ideen nicht gerade geflogen, wenn man sich immer in den gleichen Räumen befindet.

Wie ist gehen kann, das ist hier detailliert beschrieben. Ein spielerischer Ansatz ist immer bestens geeignet, um die nötigen Auswege zu finden. Nicht immer muss die Zeit im klassischen Sinne sinnvoll genutzt werden, manchmal ist es vollkommen in Ordnung, wenn man sich bloß etwas ablenkt und die Gedanken schweifen lässt.

Jeder hat seine eigenen Methoden, um mit der Situation einer Quarantäne umzugehen. Am besten ist eine Mischung aus frischen Ideen und altbewährten. Wichtig ist, dass man dran bleibt und sich nicht aus der Spur bringen lässt. Wer seinen Tag mit angenehmen und schönen Dingen füllt, der fühlt sich stärker und gesünder und stellt schnell fest, dass die dröge Zeit des Wartens und des Verharrens schneller vorbei ist, als man glaubt.

Sinnvolle Ideen für die Quarantäne

Manche der vorgestellten Ideen lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen, andere wiederum sind eine Chance, um auch nach der Zeit der Quarantäne sein Leben zu verbessern.

  • Sport: Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper. Selten war dieser Spruch wichtiger als während der Zeit einer Pandemie. Der trainierte und sportliche Körper hat zumeist ein belastbareres Immunsystem und zudem ist der Sport eine hervorragende Möglichkeit, seinem Leben wieder einen Rhythmus zu geben. Der tägliche Sport, auch wenn er gerade zu Anfang etwas hart sein mag, ist die beste Chance, sich bereits am Morgen auf etwas zu freuen. Schon lange braucht es für richtig guten Sport kein Fitnessstudio mehr. Alles Nötige findet sich bereits im eigenen Haushalt und das beste Sportgerät hat man immer dabei – seinen Körper. Wer will, der greift zu einer praktischen App oder sucht im Internet nach brauchbaren Informationen. Wer glaubt, dass man zu Hause nicht fit werden kann, der wird sich deutlich über die ersten Ergebnisse wundern.
  • Meditation: Auch wer sich bislang noch nie mit dem Thema Meditation beschäftigt hat, der kommt schnell zu Ergebnissen. Atemtechniken helfen, zur inneren Balance zurückzufinden. Schon wenige Minuten, vielleicht am Morgen oder vor dem Schlafengehen, reichen auch, um anstrengende Stunden besser zu bewältigen. Selbst, wenn man nichts von der Meditation halten sollte, ist es einen Versuch wert. Viele Zweifler wurden alleine dadurch bekehrt, dass sie den Entspannungsübungen eine reale Chance gegeben haben.
  • Ein neues Hobby: Das klingt auf den ersten Blick leichter, als es tatsächlich ist. Wer mit einem neuen Hobby starten möchte, der sollte zuerst tief in sich gehen. Welche Dinge im Leben sind bislang unerfüllt geblieben und wofür hat man sich niemals die Zeit genommen? Gerade in einer schwierigen Zeit darf es ruhig etwas Ausgefalleneres sein. Wieso fängt man nicht mit dem Bierbrauen an oder züchtet Kakteen? Bevor es mit dem Hobby losgeht, muss immer zuerst eine gewisse Lernkurve bewältigt werden. Das passt perfekt zur Zeit der Quarantäne, in der es sowieso viele zu viele ungenutzte Minuten zu geben scheint.
  • Die eigenen Finanzen überdenken: Die Zeit ist zwar ohnehin schon unangenehm, wieso sollte man sie dann auch noch dazu nutzen, um seine Finanzen zu evaluieren? Nun, im Alltagsleben verdrängt man dieses Thema zu gerne und es gibt immer etwas, das einen davon ablenkt. Dabei ist es wichtig, dass man sich frühzeitig diesen Dingen stellt. Schon kleine Veränderungen und wenige Informationen können ausreichen, um die Altersvorsorge zu sichern. Wer die Quarantäne auf diese Art und Weise nutzt und damit zu den gewünschten Ergebnissen kommt, der wird sich selbst zeitlebens dafür dankbar sein.
  • Die Familie in den Vordergrund stellen: Im herkömmlichen Alltag kommt die Familie nicht selten zu kurz. Die Quarantäne erweist sich perfekt, um mehr Zeit mit dem Partner und den Kindern zu verbringen. Dabei geht es gar nicht darum, möglichst viel zu machen, oftmals reicht es schon, einfach gut zuzuhören.
  • Kulinarische Reisen: Hierbei handelt es sich um einen praktischen Tipp, der besonders einfach umzusetzen ist. Wer genug von den immer gleichen eigenen vier Wänden hat, der begibt sich einfach in Gedanken auf Reise. Das geht schneller, als man glaubt. Alles, was es dazu braucht, ist ein Film aus einem bestimmten Land, die passenden Rezepte und Zutaten sowie natürlich die Musik, die einen sofort dorthin versetzt. Welches Land man sich für seine Reise aussucht, das ist einem vollkommen selbst überlassen. Vielleicht kehrt man einfach an seinen Lieblingsort zurück oder nimmt die Chance wahr und besucht einen seiner Sehnsuchtsorte.

Weniger geht es um das was, als vielmehr darum, dass überhaupt etwas getan wird. Es braucht ein gewisses Level an Motivation, um selbst kleine Ziele zu erreichen. Das geht am besten, wenn man sich Zeit strikt einteilt. Das passiert normalerweise im Alltag automatisch, während der Quarantäne können Listen und der voreingestellte Alarm im Handy helfen. Klar definierte Zeitpunkte sind die Chance, sich wieder auf etwas zu freuen und die Arbeit zum richtigen Zeitpunkt ruhen zu lassen.

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