Saisonarbeit auf Sylt – Situationen Vergleich und Arbeitsverhältnisse

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Redakteur

(Werbung) – Sylt gilt als die Insel der Reichen und Schönen Deutschlands. Bereits Dieter Bohlen hatte in den 1980er Jahren seinen Sonnenurlaub auf der Insel verbracht. Viele Leser bzw. Leserinnen wissen nicht, dass vor dem Mallorca-Abenteuer Sylt auf seiner Urlaubsliste stand. Dieter Bohlen ist jedoch nicht das Thema, es zeigt aber deutlich auf, dass Sylt ein weiterhin beliebtes Tourismusgebiet ist. Tausende Urlauber strömen jährlich auf die Insel, um ihren Urlaub dort zu verbringen. Die Touristen wollen jedoch bedient werden. Sie gehen abends ins Restaurant, um dort zu speisen. Sie checken im Hotel ein und werden durch die Angestellten des Hotels betreut. Ebenso gibt es zahlreiche weitere Berufsgruppen, die vom Tourismus abhängig sind. Als Beispiel kann die Stadt Westerland auf Sylt genannt werden.

Foto: von Krimhild Kersting auf Pixabay

Westerland und der Tourismus

Es ist bekannt für seine exklusiven Restaurants, Geschäfte und großzügigen Übernachtungsmöglichkeiten. Viele Mitarbeiter im Gastgewerbe oder in der Hotellerie arbeiten bloß in der Saison vor Ort. Sie nutzen die guten Verdienstmöglichkeiten aus die ihnen das Gewerbe dort bietet. Interessant ist auch, dass viele Mitarbeiter gleich zwei Minijobs annehmen. Unter diese Gruppe fallen jene Angestellten, die durch den ersten Job nicht genügend verdienen. Grundsätzlich ist ein Minijob ein solcher, wo die Verdienstgrenze von knapp EUR 500 nicht überschritten wird. Bei diesem Betrag entfällt auch die Sozialversicherungspflicht des Arbeitnehmers. Dies klingt vielleicht auf den ersten Blick sehr locker, auf den zweiten Blick winkt häufig eine Nachzahlung, die an die Sozialversicherung überwiesen werden muss.

Nachversteuerung vermeiden

Die Vorschreibung erfolgt leider meist sehr spät im nächsten Jahr. Die meisten Mitarbeiter rechnen nicht damit. Nur die wenigsten Mitarbeiter werden durch den Arbeitgeber auf diese unangenehme Situation hingewiesen. Als Minijobber sollte man sich aber bewusst werden, dass die Annahme von zwei Minijobs genau dieses Problem verursachen kann. Man fühlt sich dann auch nur sehr unsicher, weil man auch die Beträge der Nachzahlung schwer abschätzen kann. Auskunft bekommt man auch nur selten von der Sozialversicherung. Außerdem hängt an dieser Arbeit auch viel Aufwand. Es ist viel Zeit, die man hier in die Recherche stecken muss. Ein Ausweg ergibt sich nur durch die Annahme einer Vollzeitbeschäftigung. Auch diese gibt es im Gastgewerbe.

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