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Sicher fahren mit Dachgepäck: Darauf müssen Sie achten

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Redakteur
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So bitte nicht! – Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

(CIS-intern) – Mit den eigenen Fahrrädern oder der Skiausrüstung in den Urlaub? Sofern ein Dachgepäckträger vorhanden ist, dürfte das kein Problem sein. Allerdings ist eine Dachbox auf dem Träger zunächst ungewohnt und es braucht eine gewisse Eingewöhnung beim Fahren. Wie Sie auch bei hoher Geschwindigkeit sicher unterwegs bleiben, erfahren Sie bei uns.

Wählen Sie einen hochwertigen Dachgepäckträger aus

Die Voraussetzung, um Dachgepäck überhaupt zu transportieren, ist der Dachträger, den Sie bei Fachhändlern wie Bertelshofer kaufen können. Achten Sie hierbei unbedingt auf Qualität, denn nur ein sicher montierter Träger bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Gepäck von A nach B zu bringen – ohne Zwischenfälle. Bevor Sie sich für den Kauf entscheiden, wählen Sie das richtige Modell. Bei der Befestigungsart gibt es deutliche Unterschiede:

  • Träger zur Befestigung an der Dachreling
  • Dachträger zur Montage mit Haken und Klemmfüßen
  • Klemmsysteme für die Regenablaufrinne Ihres Autos
  • Fest verschraubte Dachträger

Jede Art von Dachgepäckträger kann Ihnen beim sicheren Transport helfen, sofern es sich um ein hochwertiges Modell handelt.

Was Sie auf dem Dach transportieren dürfen

Wenn Ihr Dachträger montiert ist, können Sie Boxen oder Halterungen für Fahrräder anbringen. Nicht alles darf auf dem Dach transportiert werden, es gibt klare Grenzen.

Das geladene Gut darf seitlich Ihres Fahrzeugs maximal 40 cm hinausragen, sofern eine Gesamtbreite des Autos von 2,55 Metern nicht überschritten wird. Kennzeichnungsfrei dürfen Sie außerdem an der Heckseite bis zu einem Meter Überstand transportieren. Ragt Ihr Gut weiter hinaus, müssen Sie das kennzeichnen. Wenn Sie in der Dunkelheit fahren, braucht es einen speziellen Rückstrahler in der Signalfarbe Rot.

So schwer dürfen Sie Ihren Dachträger beladen

Jedes Dachtragesystem hat eine eigene Beschreibung. Hier finden Sie Informationen darüber, wie schwer das Gewicht sein darf. Selbst wenn Ihr Autodach für ein Gewicht von 100 Kilo ausgelegt ist, nutzt das nichts, wenn der Träger nur 50 Kilo schafft. Um den bequemen Shuttle-Service mit dem eigenen Auto zu nutzen, sollten Sie hier also auf Nummer sicher gehen und sich genau über die Grenzwerte informieren.

Wichtig ist dabei auch, dass die Dachlast Ihres Fahrzeugs nicht überschritten werden darf. Wenn also Ihr Träger 200 Kilo schafft, die Fahrzeug-Dachlast aber 100 Kilo beträgt, taucht das umgekehrte Problem auf. Schauen Sie in die Anleitung Ihres Autos, um auf Nummer sicher zu gehen.

Denken Sie daran: Es zählt nicht nur die Dachbelastung, sondern auch die Achslast Ihres PKW.

Das Fahrverhalten verändert sich

Wenn Sie mit einer Dachbox fahren, gilt kein gesondertes Tempolimit. Sie sollten aber trotzdem nicht schneller fahren als 130 km/h (Autobahn), denn das Fahrverhalten ändert sich. Bei Seitenwinden können Sie durch die hohe Last schlechter reagieren und es droht Unfallgefahr.

Bevor Sie sich auf die Autobahn wagen, prüfen Sie unbedingt Ihre Fahrtauglichkeit mit Dachlast. Bedenken Sie beim Transport von Fahrrädern auch die veränderte Höhe. Durch die andere Aerodynamik ist Ihr Fahrverhalten deutlich beeinflusst und Tunnel können auch zum Problem werden.

Tipp: Planen Sie öfter einen Halt an der Tankstelle ein, denn eine hohe Dachlast erhöht den Spritverbrauch.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

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