Der Handel mit Bitcoins kann viel Geld bringen

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Redakteur

(CIS-intern) –  Die Corona-Krise beeinflusst in diesen Tagen das komplette öffentliche Leben. Viele Geschäfte sind geschlossen oder haben nur eingeschränkte Öffnungszeiten. Ohnehin haben die Bürger, die sich vornehmlich in den eigenen vier Wänden aufhalten, kaum Interesse daran, Geld auszugeben. Unter anderem deshalb leidet die Wirtschaft unter der aktuellen Situation – nicht nur in Husum, sondern weltweit. Das macht sich auch an der Börse bemerkbar. Viele Aktien haben binnen kurzer Zeit enorm an Wert verloren und sind daher vorerst als Geldanlage nicht mehr zu gebrauchen. Anders sieht es mit Kryptowährungen aus. Derzeit befindet sich beispielsweise der Bitcoin Kurs auf einem sehr guten Stand.

Foto: von Gerd Altmann auf Pixabay

Kryptowährungen sind Zahlungsmittel, die ausschließlich im Internet existieren. Das bedeutet, dass keine Münzen und Scheine ausgegeben werden und auch der Handel nur online stattfindet. Nichtsdestotrotz können Bitcoin und Co. dafür genutzt werden, Waren und Dienstleistungen zu erwerben. Zahlreiche Shops im Internet akzeptieren verschiedene Kryptowährungen als Zahlungsmittel, und auch manche Offline-Geschäfte nehmen sie entgegen. Dass der Bitcoin in den Medien häufig als Beispiel für Kryptowährungen genannt wird, hat gute Gründe. Zum einen ist der Bitcoin das wertvollste unter den vielen digitalen Zahlungsmitteln, zum anderen ist er auch das älteste. Bereits im Jahr 2009 kam er erstmals auf den Markt.

Im Gegensatz zu klassischen Währungen werden Bitcoins nicht von einer Zentralbank ausgegeben – weil es ein solches Institut für Kryptowährungen auch gar nicht gibt. Eine der Ideen hinter diesen Zahlungsmitteln ist es nämlich, auf eine zentrale Instanz zu verzichten. Stattdessen sorgt das so genannte Mining dafür, dass neue Einheiten vom Bitcoin entstehen. Beim Mining lösen leistungsstarke Computer komplexe Rechenaufgaben. Als Belohnung dafür, dass sie ihre Geräte zur Verfügung gestellt haben, erhalten die PC-Besitzer die entstandenen Bitcoins. Allerdings sind die benötigten Computer recht teuer, und auch der permanente Stromverbrauch verursacht laufende Kosten. Daher lohnt sich das Mining finanziell kaum. Viel lukrativer ist es hingegen, Bitcoin günstig zu kaufen und nach einem Kursanstieg wieder zu verkaufen.

Für den erfolgreichen Handel mit Bitcoins ist der äußerst wechselhafte Kurs der Währung entscheidend. Nicht selten kommt es vor, dass eine Einheit innerhalb von wenigen Tagen um mehrere hundert Euro nach oben steigt oder nach unten fällt. Der Verlauf des Kurses im Jahr 2020 verdeutlicht dies eindrucksvoll. Zu Neujahr stand ein Bitcoin bei rund 6.400 Euro, nur eine Woche später war er bereits etwa 7.500 Euro wert. Mitte Februar, also nur sechs Wochen nach Jahresbeginn, hatte er sein bisheriges Jahreshoch erreicht: fast 9.600 Euro. Anschließend fiel er fast kontinuierlich und lag Mitte März – wohl auch bedingt durch die Corona-Krise – bei zeitweise unter 4.000 Euro pro Einheit. Wer jedoch glaubte, dass der Abwärtstrend der Währung anhalten würde, der sah sich getäuscht. Vielmehr nahm der Kurs bald darauf wieder Fahrt auf. Am 20. März war ein Bitcoin schon wieder mehr als 6.400 Euro wert, und Anfang April überstieg er sogar die Grenze von 6.800 Euro.

Wer also einen ständigen Blick auf die Kursentwicklung vom Bitcoin hat, der kann damit angesichts der Schwankungen sehr schnell viel Geld verdienen. Es ist jedoch Vorsicht geboten: So schnell, wie es mit dem Wert nach oben geht, kann es auch wieder nach unten gehen.

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