Geld für kleine Projekte – Verfügungsfonds für die Obere Neustadt steht bereit

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Redakteur

Den Stadtteil verschönern, die Lebensqualität verbessern, gemeinsam Projekte umsetzen – hierzu stehen dem Quartier Obere Neustadt jetzt jährlich insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung.

Das Geld aus dem so genannten Verfügungs- oder Stadtteilfonds wird zu 100% aus Städtebauförderungsmitteln finanziert. Pro Projekt kann jeweils eine Summe von maximal 2.500 Euro beantragt werden. Das Besondere ist, dass der Stadtteilbeirat eigenverantwortlich über die Vergabe entscheidet. Maßgeblich sind für das Gremium dabei die von der Stadt Husum formulierten Richtlinien.

Einzelpersonen, Initiativen, Vereine und Einrichtungen aus der Oberen Neustadt können danach eine Förderung von Projekten beantragen, sofern diese einen Mehrwert für den Stadtteil mitbringen und möglichst von allen genutzt werden können. „Das können beispielweise Sitzmöglichkeiten sein, Grün- und Pflanzengestaltung oder eine Mitmachaktionen im Viertel“, so Julia Schumacher, die Quartiersmanagerin in der Oberen Neustadt. „Alle Ideen, die das Leben in diesem Stadtteil verbessern und verschönern, sind willkommen.“ Antragsformulare gibt es unter www.tollerorthamburg.de/projekt/quartiersmanagement-obere-neustadt

Das Team vom Quartiersmanagement berät und hilft bei der Beantragung der Verfügungsfondsprojekte. Möglich ist das vor allem in der öffentlichen Sprechstunde, die seit Anfang Mai wieder im Stadtteilbüro stattfindet – immer montags zwischen 16 und 18 Uhr. Derzeit wird jedoch um Voranmeldung per E-Mail oder Telefon gebeten. „Auch wir halten im Büro die Abstands- und Hygieneregel natürlich ein und empfangen daher unsere Gäste derzeit nur nacheinander.“

Die Stadt Husum beteiligt sich mit dem Quartier Obere Neustadt am Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt”. Das Förderprogramm hat zum Ziel gemeinsam mit den Bewohner*innen und den lokalen Akteuren, die Lebens-, und Arbeitsbedingungen in der Oberen Neustadt zu verbessern, lebendige Nachbarschaften zu fördern und den Zusammenhalt zu stärken. Grundlage hierfür ist das Integrierte Entwicklungskonzept.

Kontakt:
Julia Schumacher, Beate Hafemann
TOLLERORT
entwickeln & beteiligen

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