Unseriöse Werber auch in Husum unterwegs

Add to Flipboard Magazine.
Redakteur

Derzeit sind in den nordfriesischen Innenstädten und Einkaufszentren vermehrt Werber von gemeinnützigen Rettungs-Organisationen unterwegs

Derzeit sind in den nordfriesischen Innenstädten und Einkaufszentren vermehrt Werber von gemeinnützigen Rettungs-Organisationen unterwegs. Sie versuchen, dauerhafte Fördermitglieder für die Stationierung von Baby-Notarztwagen in Schleswig-Holstein und auch im Kreis Nordfriesland zu gewinnen.

Foto: Rike  / pixelio.de

Dabei behaupten sie, dass es bei Baby- und Kindernotfällen derzeit Lücken im Rettungssystem gebe, die mit den neuen Fahrzeugen der Organisation geschlossen werden sollen.

»Das ist hochgradig unseriös«, erklärt der Leiter des Fachdienstes Rettungswesen des Kreises Nordfriesland, Christian Wehr.



»Unser Rettungsdienst stellt die Notfallversorgung auch für Babys und Kinder jederzeit sicher. All unsere Einsatzfahrzeuge sind mit den notwendigen medizinischen Ausrüstungen versehen, und das eingesetzte Rettungspersonal ist auch für kindliche Notfallsituationen bestens ausgebildet.«

Darüber hinaus sei die Anzahl von Rettungswachen und Notfall-Einsatzfahrzeugen gesetzlich geregelt.

Diese Vorgaben werden im Kreis Nordfriesland durchgehend eingehalten und überwacht. Die Stationierung eines zusätzlichen Baby-Notarztwagens ist nicht notwendig und auch nicht vorgesehen.

Wer sich bereits zu Spenden verpflichtet hat, kann diese Zusage innerhalb von vierzehn Tagen schriftlich widerrufen. Der Kreis rät Bürgern, die von den Werbern angesprochen werden, die Polizei zu informieren.

PM: Kreis NF

Nächster Beitrag

Ausstellung in Husum: Ausstellung Thomas Mann und Theodor Storm: Unbürgerliche Dichter

Nun kommt sie nach Husum, wo sie vom 26. November bis zum 15. April 2016 im dortigen Theodor Storm-Haus gezeigt werden wird