
Die Hermann-Tast-Schule (HTS) richtet für das kommende Schuljahr eine zusätzliche fünfte Klasse ein und erhöht damit ihre Kapazitäten von bisher 140 auf 162 Schülerinnen und Schüler. Dank dieser proaktiven Maßnahme konnten alle Kinder, die beim Losverfahren der Theodor-Storm-Schule die HTS als Zweitwunsch angegeben hatten, direkt und ohne weiteres Losverfahren einen Schulplatz erhalten.
An der Lösung wird bereits seit Aufkommen des Kapazitätsproblems intensiv gearbeitet: In enger Abstimmung mit den Schulleitungen, dem Schulträger und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK) wurden alle organisatorischen Möglichkeiten geprüft, um eine zusätzliche Klasse zu ermöglichen. Nach vielen Gesprächen und sorgfältiger Prüfung der räumlichen Gegebenheiten konnte ausnahmsweise eine Sondergenehmigung für eine zusätzliche kleine Klasse erteilt werden.
Im Rahmen der organisatorischen Maßnahmen werden unter anderem ein Kursraum und ein Fachraum für den regulären Unterricht umgewidmet, und es werden zusätzliche Wanderklassen, insbesondere in den oberen Jahrgängen, eingerichtet.
Die Erweiterung stellt insbesondere die Mittel- und Oberstufe vor neue Herausforderungen: Ältere Schülerinnen und Schüler müssen noch flexibler agieren, und die pädagogische Betreuung in den Klassenverbänden erfordert kreative Lösungen. Besonders die Möglichkeiten, individuell auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen, werden dadurch deutlich herausfordernder. Dennoch nimmt die Schulgemeinschaft diese Aufgabe bewusst an, um allen neuen Fünftklässlern den gewünschten Schulplatz zu sichern.
Dank der lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen den beiden Husumer Schulen, dem Schulträger und dem Bildungsministerium konnte im Sinne aller Familien, die eine gymnasiale Beschulung wünschen, diese außergewöhnliche Kapazitätserhöhung schnell und zielgerichtet umgesetzt werden.
„Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit. Ministerium, Schulen und Stadt haben das Ziel vereint, dass wir alle Schülerinnen und Schüler an den Schulen in Husum unterbekommen“, so Husums Bürgermeister Martin Kindl.




