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Husumer Krabbentage 2026 – Oder lieber kleine Traktoren gucken?

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Redakteur
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(CIS-intern) – Am 17. und 18. Oktober 2026 dreht sich in Husum wieder alles um die kleinen Bewohner der Nordsee

Husum im Oktober. Der Sommer ist endgültig Geschichte, die Nordseeluft wird etwas frischer und der Wind erinnert einen schon mal daran, warum man hier besser eine vernünftige Jacke besitzt. Doch Grund zum Jammern gibt es trotzdem nicht. Denn wenn sich am 17. und 18. Oktober 2026 am Husumer Hafen wieder alles um die Nordseekrabbe dreht, dann heißt es: Leinen los für die 29. Husumer Krabbentage!

Und damit ist auch schon geklärt, welches Tier an diesem Wochenende in Husum das Sagen hat. Nicht Hund, nicht Katze und schon gar nicht der gemeine Herbststurm – sondern die kleine Nordseekrabbe. Wobei man fairerweise sagen muss: Die Krabbe selbst hat von ihrem großen Auftritt wahrscheinlich relativ wenig. Sie landet entweder auf einem Teller, in einem Krabbenbrötchen oder wird vorher fachgerecht enthäutet bzw. gepult. Aber immerhin wird ihr dabei die entsprechende Aufmerksamkeit zuteil.

Und am 18. Oktober 2026 findet in der Messehalle die größte deutsche Modelltraktoren-Messe statt.

Nach dem erfolgreichen 2025 freuen wir uns auf 2026, wenn wieder über 100 Aussteller aus Deutschland und anderen Ländern Traktoren und Modelle zeigen. Wir informieren über aktuelle Trends und technische Neuheiten aus der Szene. Auf dem riesigen Verkaufsmarkt warten viele Angebote und Schnäppchen zu Hammerpreisen. Es gibt zahlreiche tolle Dioramen und ganztägig Vorführungen von RC-Modellen, pausenlos wird richtig gepflügt und geackert.

TRAKTORADO – So. 18. Oktober 2026 – Messe Husum & Congress

Kleines Schalentier ganz groß

Die Husumer Krabbentage gehören inzwischen fest zum herbstlichen Veranstaltungskalender der Stadt. Rund um den Hafen wird zwei Tage lang gefeiert, geschlemmt, gebummelt und natürlich ordentlich über die Nordseekrabbe gesprochen. Besucher können sich auf fangfrische Krabben freuen, die direkt aus der Nordsee beziehungsweise von den Krabbenkuttern ihren Weg auf die Teller finden. Und wer beim Anblick eines frischen Krabbenbrötchens plötzlich feststellt, dass er eigentlich überhaupt keinen Hunger hatte, sollte vielleicht trotzdem zugreifen. Schließlich kommt so eine Gelegenheit nicht jeden Tag.

Krabben pulen will gelernt sein

Wer glaubt, eine Krabbe zu essen sei einfach, hat wahrscheinlich noch nie versucht, eine größere Menge davon fachgerecht aus ihrem Panzer zu befreien. Genau deshalb gehört auch das Krabbenpulen zu den traditionellen Höhepunkten der Veranstaltung. Bei der Husumer Krabbenpul-Meisterschaft können die Teilnehmer zeigen, wer wirklich flink mit den Fingern ist.

Während der eine noch versucht herauszufinden, welches Ende der Krabbe eigentlich wohin gehört, haben geübte Krabbenpuler wahrscheinlich schon einen kleinen Berg vor sich liegen. Dabei geht es natürlich nicht nur darum, möglichst schnell zu sein. Es gehört auch ein wenig Geschick dazu. Schließlich möchte man am Ende möglichst viel Krabbenfleisch und möglichst wenig Schale auf dem Teller haben.

Für Zuschauer ist das Ganze jedenfalls beste Unterhaltung. Und vielleicht geht der eine oder andere anschließend mit dem festen Vorsatz nach Hause: „Das kann ich auch!“ Bis zur ersten eigenen Krabbe auf dem Teller.

Kochen, probieren und natürlich essen

Auch kulinarisch wird bei den Krabbentagen einiges geboten. Auf der Show-Bühne zeigen Kochvorführungen, was man aus den kleinen Nordseebewohnern so alles machen kann. Natürlich darf dabei nicht nur zugeschaut werden, probieren gehört schließlich dazu. Die Nordseekrabbe kann schließlich weit mehr, als lediglich zwischen zwei Brötchenhälften zu verschwinden. Rund um den Husumer Hafen wartet deshalb eine maritime Schlemmermeile auf die Besucher. Neben dem obligatorischen Krabbenbrötchen gibt es natürlich auch weitere regionale Spezialitäten und allerlei Leckereien. Und wer nach dem Essen feststellt, dass er eigentlich schon satt ist, findet bestimmt noch etwas, das man „nur mal probieren“ könnte.

Der Hafen wird zur großen Bühne

Der Husumer Hafen bildet dabei wieder die passende Kulisse für das Fest. Dazu kommt ein buntes maritimes Programm. Auch ein Shantychor gehört zu den traditionellen Programmpunkten und sorgt dafür, dass die richtige Hafenstimmung aufkommt. Und spätestens wenn die ersten Seemannslieder über den Hafen schallen, dürfte auch dem letzten Besucher klar sein: Wir sind hier nicht bei einem gewöhnlichen Wochenmarkt.

Wer irgendwann genug vom Essen hat,  ja, auch das soll angeblich vorkommen, kann sich auf dem traditionellen Kunsthandwerkermarkt rund um den Tine-Brunnen umsehen. Dort gibt es Handwerk, schöne Dinge und allerlei Produkte zu entdecken, die man gar nicht vorhatte zu kaufen. Aber dann doch…

Sonntag ist Verkaufstag

Am Sonntag, 18. Oktober 2026, kommt noch ein weiterer Grund hinzu, nach Husum zu fahren: Die Geschäfte in der Innenstadt dürfen anlässlich der Krabbentage von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen sein. Die Teilnahme der einzelnen Geschäfte ist freiwillig, weshalb die jeweiligen Öffnungszeiten variieren können. Damit lässt sich der Krabbenbesuch wunderbar mit einem Einkaufsbummel verbinden. Erst Krabben essen, dann shoppen. Oder andersherum.

Ein Wochenende für die ganze Familie

Die Husumer Krabbentage richten sich an Einheimische und Gäste gleichermaßen. Familien, Urlauber, Tagesgäste, Feinschmecker, Hafenfreunde, Einkaufsbummler und natürlich eingefleischte Krabbenfans kommen auf ihre Kosten. Dabei muss man nicht einmal unbedingt ein großer Krabbenliebhaber sein. Man kann auch einfach durch die Hafenstraße schlendern, die maritime Atmosphäre genießen, Musik hören, den Kunsthandwerkermarkt besuchen oder den Köchen bei der Arbeit zuschauen. Und wenn dann irgendwann der Duft frisch zubereiteter Krabben in die Nase steigt, kann man seine bisherige Meinung über die Krabbe ja noch einmal überdenken.

Wenn Husum nach Krabben riecht, ist Oktober

Der Termin steht jedenfalls fest:

17. und 18. Oktober 2026

Die Husumer Krabbentage 2026 – ein Wochenende mit Nordseeluft, Hafenatmosphäre, Musik, Kunsthandwerk und natürlich jeder Menge Krabben.

 

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