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Brandschutz im Husumer Rathaus wird umfassend erneuert

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Redakteur
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(CIS-intern) –  Vorgeschriebene Prüfungen und technische Inspektionen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Brandschutz im Husumer Rathaus grundlegend überarbeitet werden muss. Die nun geplanten Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit von Besucherinnen, Besuchern und Mitarbeitenden zu gewährleisten und die geltenden Anforderungen zu erfüllen. Für die Umsetzung der gesamten Sanierungsmaßnahmen sind derzeit rund 3,67 Millionen Euro veranschlagt.

Der erste Bauabschnitt beginnt ab Juni 2026 im 3. Obergeschoss. Dabei wird das vorhandene Oberlicht aus dem Jahr 1990 vollständig ersetzt. Es weist mehrere Undichtigkeiten auf, die nicht mehr dauerhaft behoben werden können. Das neue Oberlicht wird mit automatischen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ausgestattet, die im Brandfall für eine schnelle Entrauchung des Foyers sorgen. Gleichzeitig wird eine moderne Sonnenschutzverglasung eingebaut.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Ausbau der Brandmeldeanlage. Die bisher nur teilweise vorhandene Anlage wird zu einem flächendeckenden System für das gesamte Gebäude erweitert. Gleichzeitig werden Rauchschutztüren instandgesetzt oder erneuert, damit die vorgesehenen Brandabschnitte im Gebäude zuverlässig funktionieren. Diese Maßnahmen sind wichtig, um sichere Rettungswege zu gewährleisten und der Feuerwehr im Ernstfall wirksame Löscharbeiten zu ermöglichen.

Im Zuge der Bauarbeiten werden auch einige notwendige Instandsetzungen vorgenommen. So erhalten die Büros auf der Südseite eine Sonnenschutzverglasung, um die starke Aufheizung der Räume im Sommer zu reduzieren. Außerdem werden die WC-Anlagen erneuert. Sie stammen größtenteils noch aus dem Jahr 1990 und sind aufgrund zugesetzter Schmutzwasserleitungen teilweise nur eingeschränkt nutzbar.

Zusätzlich wird die bestehende Bürobeleuchtung mit Leuchtstofflampen durch moderne und energieeffiziente Beleuchtung ersetzt. Auch die Balkone am Haupteingang werden saniert, da dort beschädigte Abdichtungen festgestellt wurden. Die Ausschreibungsphase läuft noch, die Aufträge sind zu 55 % vergeben bzw. befinden sich in der Prüfungsphase der Vergabe. Restliche Gewerke werden im März 2026 noch veröffentlicht und bis Ende April vergeben.

Die Arbeiten erfolgen in fünf Bauabschnitten und sollen von Sommer 2026 bis Herbst 2028 etagenweise im gesamten Gebäude – einschließlich des Anbaus – umgesetzt werden.

Während der Bauphase wird es innerhalb des Rathauses zu Raumverlagerungen kommen. Freiwerdende Büroräume nach dem Umzug des Sozialzentrums Husum und Umland in den neuen Anbau des Kreishauses werden zunächst für Zwischenumzüge genutzt. Teilweise wird auch aus dem Homeoffice gearbeitet. Die Mitarbeitenden bleiben weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Trauungen finden während der Bauzeit im Nissenhaus statt. Alle anderen Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin im Rathaus angeboten. Beschilderungen im Gebäude informieren darüber, wo die jeweiligen Ansprechpartner zu finden sind.
Die Stadt Husum bittet um Verständnis für mögliche Geräuschentwicklungen während der Bauarbeiten.

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