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Zukunft der Schwimm- und Sportinfrastruktur in Husum: Neubauprojekt gewinnt weiter an Bedeutung

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Redakteur
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(CIS-intern) – Der Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport, Dr. Sönke Schulz, hat sich bei einem Besuch in Husum über den Zustand des bestehenden Hallenbades sowie die Planungen für einen Neubau mit integriertem Sportzentrum informiert. Der Termin kam auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Michel Deckmann zustande.

Im Rahmen einer Begehung erläuterte Betriebsleiterin Ina Thomsen die Herausforderungen, mit denen die Einrichtung zunehmend konfrontiert ist. Dabei wurde deutlich, dass die bestehende Anlage sowohl baulich als auch technisch an ihre Grenzen stößt. Die Gebäudesubstanz ist stark in die Jahre gekommen, konstruktionsbedingte Probleme nehmen zu und die dauerhafte Feuchtigkeitsbelastung setzt dem Gebäude erheblich zu. Darüber hinaus entspricht die technische Infrastruktur in vielen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen und wirtschaftlichen Betrieb.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft die Nutzung durch den Vereins- und Leistungssport. Das vorhandene Schwimmbecken erfüllt aufgrund seiner Bahnlänge nicht die Voraussetzungen für einen wettkampftauglichen Betrieb. Dies schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten der örtlichen Vereine ein und stellt einen deutlichen Standortnachteil dar.

Während des Besuchs wurde deutlich, dass der geplante Neubau weit mehr als ein Bauprojekt ist. Er stellt eine zentrale Investition in die öffentliche Daseinsvorsorge für Husum und die gesamte Region dar. Im Fokus stehen dabei nicht touristische Angebote, sondern die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Das neue Schwimmbad und Sportzentrum soll künftig optimale Bedingungen für das Schwimmenlernen von Kindern und Jugendlichen, den Schul- und Vereinssport sowie vielfältige Trainings- und Bewegungsangebote schaffen. Zu den regelmäßigen Nutzern gehören neben den örtlichen Sportvereinen auch die DLRG, die Bundeswehr sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Von besonderer Bedeutung ist die Einrichtung für den Bildungsbereich. Insgesamt elf Schulen aus Husum und dem Umland nutzen das Hallenbad für den Schwimmunterricht. Der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser wichtigen Infrastruktur sind daher auch ein entscheidender Beitrag zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit in der Region.

Die Planungen für den Neubau eines Hallenbades mit integriertem Sportzentrum sind bereits weit fortgeschritten. Das Investitionsvolumen beläuft sich nach aktuellem Stand auf rund 54 Millionen Euro netto. Der entsprechende Förderantrag wurde eingereicht, eine Entscheidung steht derzeit noch aus. Die Stadt Husum hofft auf eine positive Förderentscheidung, um das Projekt zeitnah umsetzen zu können. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, die Planungen weit entwickelt und die Notwendigkeit des Vorhabens klar belegt.

Mit dem Neubau soll eine moderne, nachhaltige und langfristig tragfähige Sport- und Bewegungsinfrastruktur entstehen, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird und den Menschen in Husum sowie der gesamten Region zugutekommt.

Foto: Stadt Husum

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