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40 Jahre Städtepartnerschaft Kidderminster und Husum


Kidderminster

Es war ein besonderer Festakt im Ratssaal, ein Abend der Freundschaft und tiefen Verbundenheit. Der Anlass war die 40-Jährige Städtepartnerschaft zwischen Kidderminster und Husum.

Die Stadt Husum hatte zu der Feierlichkeit eingeladen, annähernd 70 Gäste wurden von Bürgervorsteher Peter Empen und Bürgermeister Uwe Schmitz begrüßt. Darunter eine britische Delegation aus Kidderminster in den Grafschaften Hereford und Worcester. „Herzlichen Dank für die wunderbare Freundschaft“, so Charles E. Talbot, Town Clerk h.c. Er überbrachte Grüße von der Kidderminster-Twinning-Association, die das Pendant zum Verein für Städtepartnerschaften der Stadt Husum e. V. ist.

Foto: BU: „For auld lang syne“: Bei der Hymne sangen alle mit. (Stadt Husum)

Die Mitglieder dieser beiden Einrichtungen sorgen seit vielen Jahrzehnten durch ihre unermüdliche und erfolgreiche Arbeit dafür, dass die beiden Städte ihre Freundschaft pflegen. Sie fördern Aktivitäten auf zahlreichen Ebenen, initiieren neue Verbindungen und besuchen sich in regelmäßigen Abständen. Vor 40 Jahren besiegelten die Städte ihre zukünftigen Absichten und erneuerten nun das gegenseitige Versprechen im Rathaus.

Town Major Nicola Gale und der Bürgervorsteher bedankten sich in ihren Reden für den regen Austausch zwischen Kidderminster und Husum. Die Festrede hielt Dr. Ulf von Hielmcrone, Mentor der Städtepartnerschaft. Er machte die Geschichte erlebbar und, wie es der Bürgervorsteher sagte, trug sie mit „viel Liebe und Charme vor“.

„Damals war das Ziel eine dauernde Freundschaft, Respekt und Verstehen für alle Zeiten. Das ist der Auftrag, der auch noch heute gilt“, so Dr. von Hielmcrone. Er blickte 60 Jahre zurück, in eine Zeit, in der es bereits um Versöhnung und gegenseitiges Verständnis ging. „Kommunalvertreter aus England wurden seinerzeit in die Städte der englisch besetzten Zone entsandt, um die Möglichkeiten von Städtefreundschaften zu erkunden.“ Der Major aus Kidderminster kam auf diese Weise nach Pinneberg, der Town-Clark John Evans nach Husum. „Ein Besuch, der bis heute nachwirkt.“



1956 machte sich eine Delegation aus der Storm-Stadt auf den Weg nach Kidderminster, diesem Besuch folgte zwei Jahre später eine Gegeneinladung. Dr. von Hielmcrone ging auf die zahlreichen Begegnungen ein, die diese Freundschaft mit sich brachte, ließ die damaligen und heutigen politischen Aspekte nicht aus und brachte die Gäste mit der einen und anderen Anekdote zum Lachen. „Diese Städtefreundschaft ist ein Geschenk an uns alle, das es jetzt und in Zukunft zu pflegen und in Ehren zu halten gilt“, sagte er.

Husums Bürgervorsteher und Bürgermeister sowie Nicola Gale und Charles E. Talbot unterzeichneten die Partnerschaftsurkunde und bekräftigten damit erneut den Leitspruch beider Städte, der da lautet: „Freundschaft und Verständigung“.

Rainer Maaß, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, ehrte im Rahmen des Festaktes Heinrich Linkogel aufgrund seines Engagements im Vorstand des Vereins seit der Gründung vor 16 Jahren. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Sascha Schulz mit handgemachter Musik. Abschließend wurde die Hymne „For auld lang syne“ abgespielt, wobei sich alle Gäste erhoben, sich die Hände reichten und mitsangen. BU: Besiegelten erneut die Freundschaft und Verbundenheit der Städte Kidderminster und Husum: (v.l.) Uwe Schmitz, Peter Empen, Nicola Gale und Charles E. Talbot.

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